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Wunderbare Tage an der Mosel

Bericht über Busreise an die Mosel vom 20. bis 25. September 2026

Nach langer Vorbereitung konnten 44 Seniorinnen und Senioren des Seniorenbeirates Telekom Ravensburg zur Reise an die Mosel aufbrechen.
Am Sonntag, den 20.09. wurde das Gepäck im Bus der Firma Kasch verstaut und schon konnte die Reise beginnen. Da der Bus über 57 Plätze verfügt, war ausreichend Platz für alle.
Erster geplanter Stopp war Bad Dürkheim. Hier war ein Mittagessen in dem „Riesenfass“ geplant, viele hatten sich für den leckeren Saumagen entschieden. Da an diesem Wochenende auch der Wurstmarkt stattfand, konnte man sich auch noch ein wenig dem großen Trubel aussetzen.
Nach 2 Stunden erreichten wir unser zweites Ziel, die Erlebniswelten der Firma Villeroy und Boch in Mettlach. Hier erwartete uns ein breites Angebot an altem und neuem Porzellan. Die herrlichen Stücke wurden in dem neu gestalteten Museum sehr ansprechend präsentiert. Wer noch Bedarf hatte, konnte im Outlet-Center noch heimische Ausstattung vervollständigen.

Kurz nach 18 Uhr erreichten wir unser Hotel in Leiwen. Der Komplex besteht aus einer Vielzahl von kleinen Appartement-Häuschen. Im Zentrum sind die Restaurants, Veranstaltungs- und Wellnessräume sowie die Rezeption angeordnet.
Uns erwartete ein sehr umfangreiches und schmackhaftes Buffet, bei dem keine Wünsche offen geblieben sind. Angenehm war auch, dass die Getränke inkludiert waren. Sehr positiv kann angemerkt werden, dass das Personal hier ausgesprochen freundlich und zuvorkommend war.


Am Montag besuchten wir die Stadt Trier, deren Geschichte über 2000 Jahre in die Römerzeit zurückreicht. Die Reisegruppe wurde von zwei Stadtführern über die Bedeutung und Entstehung der zahlreichen Zeugen aus der Vergangenheit mit launigen Geschichten und vielen Fakten in Kenntnis gesetzt. Am Ende der Führung konnten wir vom Petriberg noch auf die wirklich sehenswerte Stadt herunterblicken. Danach hatten alle von uns noch gut 2 Stunden Gelegenheit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.
Am späten Nachmittag hatte sich die Hälfte der Teilnehmer für eine Weinprobe im Weingut Berweiler in Leiwen angemeldet. Sandra Berweiler, die Besitzerin des Gutes, vermittelte uns Einblicke in Rebsorten, Anbau und Ernte. Dazu konnten wir Burgunder und Riesling in verschiedenen Geschmacksrichtungen probieren. Einigen hatte der Wein so gut geschmeckt, dass am Ende viele Flaschen den Besitzer wechselten.


Am Dienstag stand der Besuch der Stadt Luxemburg auf dem Programm. Nach ca. 90 Minuten Fahrzeit erreichten wir die Innenstadt, wo uns bereits unser Stadtführer Oskar erwartete. Anfangs war der Kirchberg unser Ziel. Während der Busfahrt erfuhren wir viel Interessantes über den Finanzplatz und europäische Institutionen. Im Anschluss wurden wir von insgesamt drei Guides zu Fuß in die wirklich sehenswerte Altstadt mit ihrer bemerkenswerten Topographie und den vielen historischen Gebäuden informiert. Am Schluss wurden wir noch Zeuge der Wachablösung am Dienstsitz des Großherzogs. Auch hier hatten wir noch ausreichend Zeit für die individuelle Erkundung der Innenstadt.


Am Nachmittag besuchten wir  die römische Villa Borg in Perl. Diese Villa wurde aufgrund historischer Dokumente und Ausgrabungen rekonstruiert und zeigt in eindrucksvoller Weise die Baukunst und das Lebensgefühl der oberen Schicht der Römer. Zwei Guides brachten uns die Geschichte während der einstündigen Führung näher.
Die Rückreise verlief weitgehend entlang dem Oberlauf der Mosel mit ihren vielen Windungen und der herrlichen Landschaft mit ihren zahlreichen Weinbergen.


Am Mittwoch erwartete uns ein Kontrastprogramm auf dem Ausflugsplan.
Morgens konnten wir Backstage einen Einblick auf dem Nürburgring erhalten. Zwei Guides führten uns in das alte und neue Fahrerlager, auf die Tribünen und Moderatorenräume. Anhand von Bildern wurde Erinnerung an vergangene Zeiten geweckt. Heute steht auf dem Terminplan aus finanziellen Gründen kein Formel 1-Rennen mehr, sondern die DTM, Rock am Ring oder Rad am Ring. Dazu kommen Test- und Kundentermine. Natürlich kann man sich hier auch einmieten, sofern man über ausreichend Kleingeld verfügt.

Das nächste Ziel war die Burg Eltz. Viele haben vielleicht die Burg schon einmal auf den alten 500-DM-Scheinen gesehen. Über kurvige und schmale Landstraßen erreichten wir den Parkplatz der Burg. Von hier aus sind noch 20 Minuten Fußweg bis zur Burg zu bewältigen, man kann aber auch den Pendelbus gegen ein kleines Entgelt nutzen. Die Burg Eltz war früher Sitz von drei Familien. Heute wohnt noch eine Familie dort. Die Führung zeigte uns Waffenkammer, Wohn- und Schlafzimmer sowie Rittersaal, die über enge Wendeltreppen zu erreichen waren. Alte Räume waren mit wertvollen Wandteppichen, Möbeln und sonstigen Ausstattungsgegenständen versehen. Sehr eindrucksvoll.
Nach einer kurzen Pause in der Burggaststätte kehrten wir zum Bus zurück. Die Rückkehr nach Leiwen verlief von Löf über Cochem und Traben-Trarbach entlang der Mosel. Das Abendlicht verzauberte die Landschaft in ein buntes Licht. Eine wirklich schöne Fahrt.


Am Donnerstag wechselten wir zu Beginn das Transportmittel. In Leiwen stiegen wir in ein Passagierschiff, welches uns in gut zwei Stunden entlang der Orte Trittenheim, Piesport, Neumagen-Dhron und Kesten nach Bernkastel-Kues brachte. In Wintrich passierten wir eine Schleuse, die für viele doch ein richtiger Höhepunkt war.
In Bernkastel angekommen erwarteten uns zwei Gästeführer, die uns die eindrucksvolle Altstadt näher brachten.


Nächstes Ziel waren die Maare, die schwarzen Augen der Eifel. In Schalkenmehren waren wir im Café Maarblick mit einem schönen Blick auf das gleichnamige Maar zu Gast. Leckerer Kuchen und freundliche Bedienung rundeten den Besuch ab. Manche nutzen noch die freie Zeit zu einem kleinen Spaziergang. Danach fuhren wir zum benachbarten Weinfelder Maar, auch Totenmaar genannt. Früher gab es dort noch eine kleine Ortschaft Weinfeld, die aber während der Pest verlassen wurde. Heute steht nur noch die wiederhergestellte kleine Kapelle mit dem heute noch genutzten Friedhof der Gemeinde Schalkenmehren. Von dort aus hat man einen sehr schönen Blick auf das Maar. Im Gegensatz zu den anderen Maaren steht es unter Naturschutz, und  Baden ist dort verboten.

Am Freitag wurden die gepackten Koffer wieder im Bus verstaut, verbunden mit vielen schönen Erinnerungen und vielen guten Gesprächen. Es ist kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Schon war der letzte Tag unserer Reise angebrochen.  Wir waren zu Gast in dem sehr schönen Resort Moselblick,  mit einem allseits geschätzten kulinarischen Angebot, schönen Appartements in einer bezaubernden Landschaft sowie einer herzlichen Gastfreundschaft.

In Kirschweiler bei Idar-Oberstein durften wir in der Edelsteinschleiferei Hess dem Chef über die Schulter schauen. Einer aus unserer Gruppe durfte ihm sogar assistieren. Wir freuten uns über das kleine Geschenk, einen Dalmatiner Jaspis, den viele dann gleich in einen Anhänger oder Ring veredeln ließen. Die Führung war sehr interessant und launig, es hat uns viel Spaß gemacht, hier zu Gast zu sein.


Die Rückreise war noch mit dem ein oder anderen Stau erschwert, sodass wir etwas später als geplant im Café im Schloß in Glatt bei Sulz am Neckar ankamen.
Die Kuchenstücke waren außergewöhnlich groß und schmackhaft, das Ambiente sehr schön. Wir waren sehr erstaunt, wie schnell wir alle unsere Bestellungen auf dem Tisch hatten. Hier gibt es auch ein angeschlossenes Museum mit alten Kleidern und antiken Möbelstücken. Ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Gegen 20:30 Uhr erreichten wir wohlbehalten wieder Weingarten, nachdem einige in Neuhaus und der Weststadt schon vorher ausgestiegen waren.
Bedanken möchten wir uns zum Schluss ganz herzlich bei Robert Kasch, der uns sicher an all unsere Ziele gefahren hat. Vielen Dank für die vielen Geschichten der er zum Besten gab und die Bereitschaft auf unsere Wünsche jederzeit einzugehen, verbunden mit Empfehlungen, die die Reise noch wertvoller machte.
Insgesamt war es eine herrliche Reise, die allen in guter Erinnerung bleiben wird.

Unser besonderer Dank geht an das tolle Organisationteam für die klasse Vorbereitung und Durchführung dieser 6-tägigen Reise. Ohne die drei wäre die Reise nicht so gut gelungen.

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